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Stadtrundgang

Wir beginnen den Rundgang auf dem Mährischen Platz (Moravské náměstí), innerhalb dessen heutigen Anlagen bis 1945 das Deutsche Haus stand.thomaskl.jpg (6397 Byte)

1. Thomas-Kirche, ab 1731 von Moritz (Mauritz) Grimm barockisiert, mit einer gotischen Pietá von Heinrich Parler, Hauptaltar von Josef Winterhalder d.Ä. und Anton Maulpertsch. Anschließend das Kloster, die spätere Statthalterei, heute Mährische Galerie, deren Portal von Standbildern der Mährischen Markgrafen Johann und Jodok flankiert wird.jakobwebkl.jpg (3698 Byte)

2. Kirche St. Jakob in der Rašíngasse, nach einer Feuersbrunst spätgotisch als dreischiffige Hallenkirche 1480-1520 errichtet (Kirchenraum 60 m lang). Das 30 m hohe Netzgewölbe von Anton Pilgram wird von 18 Bündelpfeilern getragen.

3. Freiheitsplatz (Náměstí svobody)

Hier sind drei Gebäude sehenswert:

Das Palais Schwarz (Schwarzův palác), Haus Nr. 17, des deutschen Weinkaufmanns Christian Schwarz, um 1510 im Renaissance-Stil von dem Italiener Antonio Gabri erbaut (Erker mit Weinlese-Reliefs). 1998 umbenannt in „Dům pánů z Lipé“ (Haus der Herren von Lípa).

(Siehe dazu "Das Haus des vergessenen Fremden" am  Ende des "Rundganges")

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Das Kleinsche Palais (Kleinův palác), Haus Nr. 15, 1848 von den Österreichern Förster und Hansen unter erstmaliger Verwendung gußeiserner Fassadenelemente (Erkerfiguren) errichtet.

Das "Mamlassen-Haus" (Haus der 4 Atlanten), Haus Nr. 10, 1910 im Jugendstil von A. Prasdorfer für die Stiftung Gerstbauer geschaffen.

portal21.gif (9486 Byte)4. Das Alte Rathaus (Stará radnice) in der Rathausgasse (Radnická), dessen Portal um 1510 von Anton Pilgram mit symbolischen Gestalten reich verziert wurde.

Krautmarkt5. Weiter gelangen wir auf den Krautmarkt (Zelný trh), in dessen Mitte ein monumentaler Brunnen, der "Parnaß", steht, um 1694 nach Entwürfen von Johann Bernhard Fischer von Erlach errichtet. Er zeigt die vier Jahreszeiten und inmitten der Grotte Hercules mit dem Höllenhund Cerberus.

6. Am oberen Ende des Krautmarkts steht das imposante Palais des Kardinals Fürst Dietrichstein (Dietrichstejnský palác), von dem Italiener Tencalla im Renaissance-Stil geschaffen (heute Landesmuseum).
Im Hintergrund ist der Dom St. Peter und Paul zu sehen.

domkl.jpg (9572 Byte)7. Über die steile Domstiege (Petrská) gelangt man auf den Petersberg zum Dom St. Peter und Paul (Chrám svatého Petra a Pavla), der 1909 regotisiert wurde und die beiden neugotischen Türme erhielt.

8. Zurück über den Krautmarkt durch die Adlergasse (Orlí) und Minoritengasse (Minoritská) vorbei an schönen Jugendstil-Fassaden gelangt man zur barocken Minoritenkirche mit der Loretto-Kapelle und der Heiligen Stiege, von Moritz (Mauritz) Grimm um 1725 umgebaut.

 

theatkl.jpg (7793 Byte)theaterinnenkl.jpg (7498 Byte)9. Durch die Johannesgasse (Janská) erreichen wir über den Malinovski-Platz (Malinovského náměstí) das ehemalige deutsche Stadttheater (heute Mahenovo divadlo), ein Prachtbau, 1882 aus Spenden der deutschen Bürger Brünns von den Wiener Architekten Fellner und Helmer errichtet. Die herrliche barocke Innenausschmückung in Rot, Elfenbein und Gold stammt von dem Österreicher Theodor Friedl. Es war das erste Theater in Mitteleuropa mit elektrischer Beleuchtung; daher kam Thomas Alva Edison, der die Glühfadenlampe gerade drei Jahre vorher erfunden hatte, aus Amerika zur Theatereröffnung nach Brünn. Einen Theater-Abend in diesem Hause sollten Sie nicht versäumen.

10. Durch die Roosevelt-Gasse (Rooseveltova), Dvořak-Gasse (Dvořákova) und Beethoven-Gasse (Beethovenova) gelangen Sie zur schönsten Barockkirche Brünns, der Jesuiten-Kirche, die vom Wiener Barock-Baumeister Johann Georg Schauberger gestaltet wurde.

Von hier gelangen Sie über die Jesuiten- (Jezuitská) und die Rennergasse (Běhounská) wieder zum Mährischen Platz, unserem Ausgangspunkt.


Das Haus des vergessenen Fremden
Gedenkstätten in und um Brünn

 
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