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Festrede des Stadtarchivars Dr. Klaus-Jürgen Herrmann anläßlich der Feier zur 50jährigen Patenschaft der Stadt Schwäbisch Gmünd über die Brünner Deutschen am 24. Mai 2003

Sehr geehrte Damen und Herren,
als der Gemeinderat der Stadt Schwäbisch Gmünd in seiner Sitzung am 30. Juli 1953 beschloß, die Patenschaft über den deutschen Teil der Stadt Brünn zu übernehmen, bildete das den vorläufigen Höhepunkt eines besonderen Verhältnisses der Stadt Schwäbisch Gmünd zu einer Gruppe von Neubürgem, den vertriebenen Deutschen aus Brünn. Ich darf aus der Patenschaftsurkunde zitieren:

„So will Schwäbisch Gmünd versuchen, den Brünner Deutschen Pate zu sein, ein geistiger Mittelpunkt und ein Hüter, Bewahrer und Förderer Brünner Tradition zu werden. Wir wollen Euch eine neue Heimat geben, doch trotzdem hoffen und wünschen, daß der Tag nicht ferne sei, an dem das Verbrechen der Austreibung durch das Recht zu freier und friedlicher Rückkehr wieder gutgemacht wird.“

Mit diesem Bekenntnis in der Patenschaftsurkunde übernahm Schwäbisch Gmünd die verantwortungsvolle, aber auch ehrenvolle Aufgabe, sich um die Geschicke der Brünner Deutschen zu bemühen, ihnen eine neue Heimat zu geben, aber dennoch auch das Gedenken an ihre Heimat zu bewahren und zu fördern. Das, meine Damen und Herren, war nur die logische Fortschreibung schon gewachsener Strukturen. Denn bereits in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg hatte sich Schwäbisch Gmünd auch zu einem Zentrum der vertriebenen Brünner Deutschen entwickelt. Ein kurzer Blick zurück in die Chronik möge erlaubt sein:

Die ganz unzerstörte Stadt Schwäbisch Gmünd hatte nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges eine große Aufgabe zu meistern. Der Kreis Schwäbisch Gmünd sollte nach den Vorstellungen der amerikanischen Militärregierung 18.000, die Stadt selbst 6.200 vertriebene Deutsche aus dem Osten und Südosten integrieren, d.h. sie in Wirtschaft und soziales Umfeld einbinden. In der Realität kamen aber mehr Vertriebene als geplant: Anfang 1949 ergab eine Zählung in der Stadt 33.578 Einwohner, darunter 8.279 vertriebene Deutsche, im Dezember waren es sogar schon 30,8% der Gesamtbevölkerung, die jetzt ihr Können und ihre Fähigkeiten in der neuen Heimat weiter entwickelten und zur Verfügung stellten. Daneben wurde das Andenken an die alte Heimat aber gewahrt: Bekanntermaßen wurde hier in der Stadt selbst am 27. Mai 1950 der Bundesverband BRUNA gegründet, und auch in den folgenden Jahren kam es zu weiteren Treffen der Brünner Landsmannschaft in der Staufer- und Parlerstadt an der Rems, ehe die Stadt dann - wie schon erwähnt - im Jahr 1953 die Patenschaft über die vertriebenen deutschen Brünner übernahm, an deren 50jährige Wiederkehr wir uns heute erinnern.

Wenden wir uns aber zunächst - ehe wir auf das Verhältnis der ehemaligen Reichsstadt zu seinen Neubürgern aus Brünn eingehen - der Geschichte der Deutschen in Brünn selbst zu. Bereits im 12. Jahrhundert holten slawische Herrscher gezielt Deutsche in die Stadt und ihre Umgebung. Besonders Handwerker, Kaufleute und Bauern waren gefragt. Im Laufe der Jahrhunderte etablierte sich eine stetig wachsende deutsche Bürgerschaft, die mit ihren Umgebung. Besonders Handwerker, Kaufleute und Bauern waren gefragt. Im Laufe der Jahrhunderte etablierte sich eine stetig wachsende deutsche Bürgerschaft, die mit ihren mährischen Mitbürgern friedvoll zusammenlebte. Beide Volksgruppen profitierten voneinander, ergänzten sich auch kulturell. Rund zweihundert Jahre später jedoch kam es zu ersten Zusammenstößen zwischen Tschechen und Deutschen in Böhmen. Als der tschechische Reformator und Rektor der Prager Karlsuniversität Jan Hus 1415 vom Konzil als Ketzer verurteilt und in Konstanz auf dem Scheiterhaufen hingerichtet wurde, hatte dies erheblichen Aufruhr unter den Tschechen zur Folge.

1419 schließlich kam es zum ersten „Prager Fenstersturz“, bei dem die Anhänger des Hus - die Hussiten - Bürgermeister und Räte aus den Fenstern des Prager Rathauses warfen. Dies war der Auslöser für die sogenannten „Hussitenkriege“ von 1420 bis 1434. Die Hussitenheere zogen plündernd durch Böhmen und Mähren, Ungarn und sogar Bayern, Schlesien und Brandenburg.

Auch Brünn wurde von ihnen belagert, doch durch einen überraschenden Ausfall der Verteidiger wurden die Hussiten in die Flucht geschlagen. Nach den Hussitenkriegen kehrte wieder Ruhe ein in Brünn, und vor allem kulturell gelangte die Stadt zu weiterer Blüte. Bereits 1469, kurz nach Gutenbergs Erfindung, wurde in Brünn das erste Buch gedruckt. In dieser Zeit wurden vom Steinmetz Anton Pilgram unter anderem auch das Judentor und das kunstvolle Portal des Alten Rathauses errichtet. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Brünn 1643 zum ersten Mal von schwedischen Truppen belagert, die aber durch herbeigerufene kaiserliche Truppen zum Abzug gezwungen wurden. Zwei Jahre später, 1645, versuchten die Schweden es ein zweites Mal, doch wurde die zwanzigfache Übermacht von den Bürgern Brünns abgewehrt. Die Schweden konnten so nicht weiter, in Richtung Wien vorrücken.

Zum Dank verlieh Kaiser Ferdinand III. Brünn ein besonderes Wappen sowie andere wichtige Privilegien. Seither ist Brünn auch alleinige Hauptstadt Mährens. Allerdings kam die Stadt auch nach dem Dreißigjährigen Krieg nicht zur Ruhe. Bis 1680 brach mehrmals die Pest aus, die allein im Jahre 1648 mehr als 2000 Menschenleben forderte. Während der türkischen Belagerung Wiens 1683 kam es auch in der Umgebung um Brünn zu Raubzügen, durch die die Gegend verwüstet wurde. Der Anziehungskraft Brünns taten diese Geschehnisse in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts jedoch keinen Abbruch. Maler, Bildhauer, Goldschmiede, Architekten und Bauleute - vor allem aus Italien - und Buchdrucker und Buchbinder aus Deutschland zogen zahlreich in die Stadt. Ein bemerkenswertes Bauwerk aus dieser Zeit ist der Parnaß-Brunnen auf dem Krautmarkts der nach den Plänen des Fischer von Erlach in den Jahren 1690 bis 1695 errichtet wurde. Moritz (Mauritz) Grimm, der aus Bayern nach Brünn gekommen war und dort 50 Jahre lang wirkte, barockisierte zu dieser Zeit die meisten Kirchen der Stadt, u.a. die Loretto-Kapelle, die Minoritenkirche und den Klosterbau St. Thomas. Er ging in die Geschichte der Stadt ein als ihr bedeutendster und vielseitigster Barockbaumeister.

Zu dieser Blütezeit des österreichischen Barocks zählte Brünn bereits 9.000 bis 10.000 Einwohner. Im Februar 1742 belagerten die Truppen Friedrich II. von Preußen während des Schlesischen Krieges die Stadt, scheiterten aber am Widerstand ihrer Bürger und mußten Anfang April die Blockade der Stadt aufgeben. Unverrichteter Dinge zogen sie ab, als endlich der ersehnte Entsatz eintraf. So retteten die Brünner durch ihre Beharrlichkeit Wien erneut vor einer Belagerung.

Es folgte die so genannte "Josephinische Zeit“. Kaiser Joseph II., der Sohn von Maria Theresia - bis 1780 ihr Mitregent - besuchte Brünn sehr häufig und prägte das Leben der Stadt nachhaltig mit. Er trat für die Säkularisierung ein, löste einige Klöster auf, wies den verbleibenden neue Aufgaben zu, die sie in ihrer Tätigkeit näher an die Bevölkerung heranbrachten, wie z.B. Seelsorge, Krankenpflege oder Betätigung im Schuldienst. Vor allen Dingen aber erließ er das „Toleranzedikt“, das jedermann Glaubensfreiheit zusicherte und so nicht nur evangelische Bürger in die Stadt brachte, sondern auch den Juden die Möglichkeit gab, am öffentlichen Leben teilzunehmen, was ihnen bis dahin größtenteils verwehrt worden war. Außerdem ermöglichte das Edikt den Zuzug von weiteren Personen aus dem Reich.

So stieg dann die Einwohnerzahl Brünns von rund 15.000 im Jahre 1770 auf 23.000 1790 und 37.500 im Jahre 1850. Brünn wurde zweimal von den Franzosen besetzt. 1805 bezogen Napoleons Truppen Quartier in der Stadt, nachdem sie Wien erobert hatten, und erneut 1809 nach der Schlacht bei Wagram. Außerdem bezogen im preußisch- österreichischen Krieg von 1866 nach der Schlacht von Königgrätz preußische Truppen Quartier in der Stadt.

Mit dem 19. Jahrhundert begann auch zunehmend die industrielle Revolution, von Brünn Besitz zu ergreifen. Die Brünner Tuchindustrie erlangte während der französischen Herrschaft einen wahrhaften Boom, der zu insgesamt 23 Tuchfabriken in der Stadt führte. Nachdem mit dem Untergang Napoleons die Kontinentalsperre wegfiel, strömten wieder die ausländischen Tücher auf den Markt, so daß nur wenige Brünner Tuchfabriken überlebten.

Diese wenigen Firmen jedoch erholten sich recht schnell, vor allem durch die Erfindung der Dampfmaschine und die daraus folgende schnell einsetzende Mechanisierung. Hier machte sich ein Schwabe aus Metzingen bei Reutlingen einen Namen in der Stadt: Alexander Luz. Er gründete in Schlapanitz die erste Maschinenbaufabrik und fusionierte 1899 mit der Fabrik des Engländers Bracegirdle zur „Ersten Brünner Maschinenfabrik“.

Auch auf politischer Ebene übernahmen die Brünner Deutschen ab Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmend verantwortliche Positionen ein. So wurde 1851 Anton Ritter von Haberler der erste deutsche Bürgermeister der Stadt. Es folgten neun weitere deutsche Bürgermeister bis zur Gründung der Tschechoslowakei 1918, die die Entwicklung der Stadt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts maßgeblich beeinflußten.

Aber auch andere bekannte Persönlichkeiten wirkten zu dieser Zeit in der Hauptstadt Mährens: Erwähnt werden soll hier pars pro toto Georg Friedrich Mendel, der Begründer der Vererbungslehre, der über 40 Jahre in der Stadt selbst verbrachte.

Nach dem Ende des ersten Weltkrieges und dem Zusammenbruch der k.u.k.-Monarchie wurde in dem und durch den neu gegründeten tschechoslowakischen Staat versucht, alles Deutsche und die Erinnerung an die Verdienste der Deutschen in Böhmen und Mähren „verschwinden zu lassen“. So wurden auch in Brünn Straßennamen verändert, Denkmäler zerstört und sogar Ehrengräber eingeebnet. Dies alles waren die Auswirkungen des im 19. Jahrhundert aufgekommenen Nationalismus, der Haß und Mißgunst geschürt und es fertig gebracht hatte, viele Jahrhunderte friedlichen Nebeneinanders innerhalb kürzester Zeit beinahe vergessen zu machen.

Eine weitere Verschärfung erfuhr diese Entwicklung vor dem und vor allem während des Zweiten Weltkrieges, als der Rassenwahn des Nationalsozialismus ganz Europa heimsuchte und auch die Tschechen zu einem „minderwertigen“ slawischen Volk herabwürdigte.

Nach dem Ende des Krieges jedoch wurden die Deutschen in den Ostgebieten und auch in Brünn Opfer der Willkür der Siegermächte und der Rachegelüste der tschechoslowakischen Regierung. Stellvertretend für das Leid der Vertriebenen aus der Tschechoslowakei steht bis heute der „Brünner Todesmarsch“.

Am Fronleichnamstag 1945, dem 31. Mai, wurde die gesamte deutsche Bevölkerung der Stadt zusammengetrieben und aus der Stadt verjagt. Wer nicht schnell genug weiterkam, wurde erschlagen. Noch in der Stadt gab es die ersten Toten. Die Menschen wurden in Viererreihen weitergetrieben. Unvorstellbares Leid mußte erduldet werden, bis man die österreichische Grenze erreichte. Mehrere tausend Menschen starben an der Ruhr oder an den unglaublichen Strapazen.

In alle Winde verstreut wurden die Brünner Deutschen, viele auch nach Schwäbisch Gmünd und Umgebung. In Fürth wurde 1947 die erste Brünner Landsmannschaft gegründet. Es folgten weitere Gründungen sowie Treffen der Brünner Deutschen, unter anderem in Stuttgart, München und Ludwigsburg.

1948 wurden die ersten Landesverbände der BRUNA in Bayern und Baden-Württemberg gegründet, Hessen folgte kurz darauf Im selben Jahr erschien auch zum ersten Mal der „Brünner Heimatbote“.

Nachdem eine Woche zuvor in Wien der Österreichische „Verein der Landsleute aus Brünn und Umgebung“ gegründet worden war, wurde am 27. Mai 1950 beim Großtreffen der Brünner Landsmannschaft in Schwäbisch Gmünd die Gründung des Bundesverbandes der BRUNA vollzogen. Ihr erster Vorsitzender war Edmund Nowotny.

Hiermit sind wir wieder beim Anfang meiner Rede angelangt, denn als sich die BRUNA im August 1953 zu ihrem Bundestreffen in Schwäbisch Gmünd versammelte, kam es zu jener denkwürdigen Sitzung des Gemeinderates, in der einstimmig die Übernahme der Patenschaft über den deutschen Teil Brünns beschlossen wurde.

Über 20 mal haben sich seit Gründung der BRUNA Brünner in Deutschland getroffen, sei es in München, Karlsruhe, Darmstadt oder Regensburg. Aber immer wieder kehrten sie nach Schwäbisch Gmünd zurück, sei es, um Jubiläen zu feiern wie den 50. Geburtstag der BRUNA vor drei Jahren, oder um z. B. mit der Aufstellung des Mendeldenkmales im Stadtgarten an ihren berühmten Landsmann zu erinnern.

Lassen sie mich als Archivar der Stadt wenigstens die letzten 28 Jahre der Geschichte der Bruna in unserer Stadt in ihren wichtigsten Grundzügen grob nachzeichnen: 1975 - anläßlich des 25- jährigen Bestehens der BRUNA - wurde der Brünner Gedenkbrunnen seiner Bestimmung übergeben, 1977 half die BRUNA dem hiesigen Münster durch die Herausgabe einer eigenen Gedenkmünze und gedachten die Brünner ihrer Toten, das Jahr 1978 verzeichnete ein Bundestreffen in Gmünd und 19 ehemalige Brünner feierten in unserer Stadt das Goldene Abitur, im Jahr 1980 beging die BRUNA im Mai erneut ein Bundestreffen in unserer Stadt und feierte gleichzeitig das 30jährige Jubiläumsfest, 1983 feierte der rührige damalige Bundesvorsitzende Ernst Fuchs seinen 70. Geburtstag und im selben Jahr wurde ein Buch „Brünn im Wandel der Zeit“ vorgestellt. Das Jahr 1988 verzeichnete ein erneutes Bundestreffen und das 35jährige Jubiläum der Patenschaft Brünn- Schwäbisch Gmünd - als Dank an die Patenstadt stellen im übrigen die Brünner ihr „weißes Marterl von Brünn“ an der Grabenpromenade auf.

Meine Damen und Herren!
Schon am 5. August 1950 hatten die deutschen Heimatvertriebenen in Stuttgart eine Charta erlassen, in dem sie generell auf Rache und Vergeltung verzichteten. „Wir Heimatvertriebenen verzichten auf Rache und Vergeltung. Dieser Entschluß ist uns ernst und heilig im Gedenken an das unendliche Leid, welches im besonderen das letzte Jahrzehnt über die Menschheit gebracht hat. Wir werden jedes Beginnen mit allen Kräften unterstützen, das auf die Schaffung eines geeinten Europas gerichtet ist, in dem die Völker ohne Furcht und Zwang leben können“. Folgerichtig - wenn auch erst nach dem Fall des Eisernen Vorhangs - werden offizielle Kontakte zu der alten Heimat geknüpft. Im Jahr 1990 besucht OB Václav Mencl aus Brünn seinen Amtskollegen Dr. Schuster in Schwäbisch Gmünd und 1992 reiste der BRUNA-Heimatverband unter seinem neuen Bundesobmann Karl Walter Ziegler zum 47. Jahrestag der Vertreibung eigens nach Brünn und man feierte am 29. Mai im Brünner Dom einen gemeinsamen Versöhnungsgottesdienst, kam zu den Bundestreffen der BRUNA auch der Bischof von Brünn.

Im folgenden Jahr - im Januar1993 - wird die aufkeimende Verständigung noch gefestigt:
Der Bundesvorsitzende Ziegler persönlich war bei der 750-Jahr-Feier der Stadtrechtsverleihung in Brünn anwesend und konnte sogar ein Grußwort verlesen; bei dem im selben Jahr stattfindenden Bundestreffen der BRUNA nahm der OB von Brünn teil und noch im gleichen Jahr feierte man die 40jährige Patenschaft mit Schwäbisch Gmünd im Zeichen eines neuen Miteinanders.

Das kulturelle Leben manifestierte sich in all diesen Jahren nicht unwesentlich im Brünner Heimatmuseum im Prediger in vielen Veranstaltungen und Ausstellungen. Das Jahr 1994 bedeutete dann auch dort eine Um- und Neugestaltung des Museums. Das Jahr 1995 brachte ohne Zweifel einen Höhepunkt in der Geschichte der Brünner in ihrer neuen Heimatstadt Schwäbisch Gmünd: Beim Bundestreffen war höchstpersönlich Otto von Habsburg anwesend. Erwähnt werden sollen hier zum Abschluß als herausragende Ereignisse noch das 1998 durchgeführte Symposium über „Die deutsche Musikgeschichte Brünns“ und die Ausstellung zum 50jährigen Bestehen des Bundesverbandes im Brünner Heimatmuseum sowie das im Jahr 2000 stattfindende Bundestreffen der BRUNA im Zeichen des Gedenkens und der Annäherung an die alte Heimat - Erinnerung ohne Rachegefühle.

Meine Damen und Herren.
50 Jahre Patenschaft der Stadt Schwäbisch Gmünd mit den Deutschen aus Brünn bedeuten in der Rückschau für das politische, wirtschaftliche wie kulturelle Leben in unserer Stadt einen hohen Gewinn - einen hohen Gewinn deshalb, weil auf allen diesen drei Feldern Menschen, die aus ihrer Heimat vertrieben worden sind, sich voll eingebracht und für und in unserer Stadt gearbeitet haben und noch arbeiten. Ihnen gilt daher für alle Ihre Mühen und Anstrengungen zu Ihrem heutigen Jubiläum unser aller Dank.

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